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Das Minoritenzentrum ist ein Ort mit einem einzigartigen Flair in der Grazer Altstadt.

 

Arkadenhof mit toskanischen Säulen

Geschuldet ist dieser vor allem dem Kreuzgang, der sich nach dem nadelöhrartigen Eingang neben der Kirche plötzlich öffnet. Er ist ein Geheimtipp in Graz. Mitten im Getriebe der Mariahilferstraße und des Platzes ist er plötzlich ein Ort der Stille. Jährlich im Frühling bezaubern die Blüten der Zierkirsche die Menschen, die hier durchgehen, Gottesdienste besuchen oder Veranstaltungen und Ausstellungen im KULTUM, im Minoritensaal oder im Arkadensaal besuchen.
Die Säulen der Arkaden im Kreuzgang haben eine toskanische Prägung. Und in der Tat haben italienische Baumeister diesen wunderschönen Ort geschaffen.

Der Kreuzgang ist für viele auch ein Ort des Durchgangs –  zum Minoritensaal und zum Arkadensaal.

Der Kreuzgang bildet einen beschaulichen Anweg zum KULTUM (Kulturzentrum bei den Minoriten) im 1. Stock. Über die Treppe Süd (diagonal gegenüber dem Eingang vom Mariahilferplatz aus) erreichbar finden sich die Veranstaltungsräume des Cubus und des Refettorios.

Lesungen, Konzerte, Theater für Kinder ... im Cubus. Foto: KULTUM

Dort ist zugleich auch das Entree für das in den Klosterzellen, den Gängen, dem ehemaligen Refektorium und – besonders spektakulär – im Dachboden sich befindlichen neuen Museum für Gegenwartskunst und Religion, das in einer neu eingerichteten Schausammlung besucht werden kann.

 

Das KULTUMUSEUM Graz bietet ein in Europa einzigartiges Museum, das sich akutellen Aspekten von Religion in der Kunst der Gegenwart widmet. Aktuelle Ansicht: „Gott hat kein Museum“ (2025/26, in Kooperation mit steirischer herbst 25 und 26)
Foto: KULTUM/David Immanuel

Die Treppe Süd führt auch in die im 2. Stock sich befindlichen Büroräume des Amtes für Schule und Bildung der Diözese Graz-Seckau und des Bildungsforums bei den Minoriten.
 

Im Erdgeschoss finden Sie die Räume der Pfarre Mariahilf – Saal und Pfarrkanzlei.

 

Michael ENDLICHER, 01 und AZ, 2024, 50x40 cm, Edelstahl gefräst, Auflage: 3+1, temporäre Installation im Arkadengang des Minoritenklosters

Was in den letzten Jahren neu wurde...

 

Kreuzgang, die Höfe, der Minoritensaal, der Arkadensaal, der neue Eingang mit der Bar und zahlreiche ehemalige Klosterzellen wurden in den Jahren 2020/21 und 2024/25 zu einem modernen Veranstaltungszentrum und zu einem Museum für Gegenwartskunst und Religion umgebaut. Neben dem seit 1975 hier angesiedelten Kulturzentrum bei den Minoriten sind nun auch die Leitung des Ressorts Bildung, Kunst und Kultur der Diözese Graz-Seckau, das Amt für Schule und Bildung und das Bildungsforum bei den Minoriten in den neu gestalteten Räumen untergebracht.

Das Niveau im Kreuzgang wurde um bis zu 20 Zentimeter abgesenkt, sodass die Säulenbasen wieder sichtbar sind. Neue Platten wurden verlegt.

Der renovierte Kreuzgang des Minoritenklosters im Frühling.
Foto: KULTUM/Johannes Rauchenberger
Beide Höfe wurden durch einen Mauerdurchbruch wieder verbunden, es entstand eine völlig neu erfahrene Korrespondenz beider Baukörper. Der zweite Hof vor dem Minoritensaal wurde wieder autofrei und entfaltet so, umgeben von drei Seiten historischer Architektur, seine auratische Kraft.

Der Hof vor dem Minoritensaal wurde begrünt; ein neuer Eingang wurde geschaffen.
Foto: KULTUM/Johannes Rauchenberger
Der Minoritensaal wurde mit einem neuen Boden und einem modernem Klimasystem ausgestattet, alle Gemälde wurden restauriert. 

Fresken und Gemälde wurden gereinigt, ein neuer Boden verlegt – Lüftung und Kühlung kommen nun von unten... (nachdem sie den Weg vom Dachboden aus genommen haben)
Foto: KULTUM/Elias Rauchenberger

SILENTIUM als Aufforderung zur Stille.
Foto: KULTUM/Johannes Rauchenberger

Foto: KULTUM/Elias Rauchenberger
Der Buffetbereich wurde neu gestaltet, ein neuer Eingang geschaffen.

Der neu gestaltete Buffetbereich.
Foto: KULTUM/Johannes Rauchenberger
Der Arkadensaal korrespondiert wieder mit dem Außen, den Arkaden und dem Hof: Er wird vor allem für Bildungsveranstaltungen, Seminare und Vorträge genutzt.
Das ehemalige Winterrefektorium („Refettorio“) im 1. Geschoß wird wieder für Ausstellungen und Vorträge genutzt.

Das Refettorio als Ausstellungsraum. Foto: KULTUM/Christopher Mc Taggart

 

Für die Umgestaltung in dieser Phase (2020/21) war das Architekturbüro Domenig&Wallner verantwortlich, Bauherr war der Minoritenkonvent mit P. Petru Farcas, unterstützt hat ihn das Kuratorium Mariahilf. 
Für die zweite Gestaltungsphase (2024/25) war ATRIUM MINOR der Bauherr, eine eigene öffentliche Körperschaft, die
von Bischof Wilhelm Krautwaschl mit 1. Jänner 2022 zur Raum-  und Saalvermietung errichtet wurde. Diese hat seit 2022 den Minoritensaal und seit 2026 den Großteil des Gebäudes (mit Ausnahme des Konventstrakts) vom Minoritenkonvent gemietet. Sie hat den Zweck, die Säle anderen kulturellen Nutzern weiterzuvermieten. Geschäftsführer sind der Leiter des Ressorts Bildung, Kunst und Kultur der Diözese Graz-Seckau, Walter Prügger und der Leiter des KULTUM. Zentrum für Gegenwart, Kunst und Religion, Johannes Rauchenberger.

 

 

Das Minoritenzentrum beherbergt nunmehr ein einzigartiges Museum für Religion und Gegenwartskunst

 

Kunst und Kirche kreativ zu bespielen – das ist seit fünf Jahrzehnten die DNA des hier angesiedelten Kulturzentrums bei den Minoriten, das vom Künstler-Priesters Josef Fink 1975 gegründet und bis zu seinem Tod (1999) geleitet wurde: Es wurde seither als Mehrspartenhaus für zeitgenössische Kunst mit Bildender Kunst, Literatur, Neue Musik, Diskurs, Film, Theater für Kinder weitergeführt: Seit Finks Tod ist es der promovierte Theologe und diplomierte Kunsthistoriker Johannes Rauchenberger, der das Programm mit seinem Team leitet. Zum 50. Geburtstag des KULTUM wurde der Südflügel und der Mitteltrakt des historischen Klostergebäudes der Minoriten in Graz zu einem Museum für Gegenwart, Kunst und Religion weiterentwickelt. Es beinhaltet die Sammlung des KULTUMUSEUM, die Kurator Johannes Rauchenberger aus Werken der Ausstellungen der letzten drei Jahrzehnte aufgebaut hat. Die Ausstellungsflächen breiten sich auf drei Etagen aus. In ihm finden auch die Konzerte, Lesungen, Diskurse und Kindertheateraufführungen statt.

 

Der Eingang bekam mit der Gestaltung der Eingangsstufe durch Maaria Wirkkala einen „neuen Auftritt“

Maaria Wirkkala: Aspiration, 2025, Eichenstufe, vergoldet. KULTUMUSEUM Graz, aus: Maaria Wirkkala: NUN MEHR – MEANTIME, 2025. Foto: KULTUM/Adnan Babahmetovic
Eine neue Galerie bildet einen ersten Ausstellungsraum im 1. Stock und führt in den grossen Ausstellungssaal
Der große Ausstellungssaal (Refettorio) ist zukünftig der Ort für Wechselausstellungen
Neu gestaltet wurde der Flügel Süd im 2. OG: Eine neue Beleuchtung wurden installiert, der Boden dunkel geölt, Türen entfernt. 
Die Verdunkelungsmöglichkeit gestaltet sich mit Weisstannen-Panelen
 
Neu hinzugekommen ist der MItteltrakt des Klosters im 2. Stock
Ehem. Klosterzellen wurden zu Ausstellungszellen entwickelt und miteinander verbunden; einfache Holzschiebetüren aus Weißtanne und Lehmwände nehmen das elementar Klösterliche dieses Ortes auf.

Das 1. OG und das 2. OG wurden durch einen Durchbruch und einer neuen Stiege miteinander verbunden

Der rohe Dachboden wurde zu einer unverwechselbaren Ausstellungsort transformiert; er wurde gereinigt und mit einem sägerauen Weißtannenboden versehen. 

 

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„Räume des Glaubens – kreuz und quer plus”: Auf ORF 2 wurde zu Ostern 2026 die Ausstellung „Gott hat kein Museum“ zum 50. Geburtstag des KULTUM mit Kurator Johannes Rauchenberger vorgestellt. Gestaltung: Karoline Thaler

 


Täglich ertönen um 16 Uhr durch das von Herbert Bolterauer vor 20 Jahren initiierte „Mariahilfer Glockenspiel“ Kirchenlieder, die dem Fest- und Jahreskreis der Liturgie entnommen sind.
Die barocke Schaufassade von Joseph Hueber, die in den 1770er Jahren bestehende Frühbarock-Fassade Pietro de Pomis‘ (die sich an jene von San Giorgio in Venedig angelehnt hatte) ersetzte, zählt mit seinen beiden signifikanten barocken Zwiebeltürmen und seiner plastischen Gliederung zu den Hauptwerken des Spätbarock in der Steiermark und zu den signfikantesten „Land-Marks“ der Grazer Altstadt.


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Diözese Graz-Seckau
MINORITENZENTRUM Graz – 
ATRIUM MINOR Veranstaltungbetriebskörperschaft
UID Nr.: ATU77705538

Geschäftsführung: Walter Prügger BEd M.A.; MMag. Dr. Johannes Rauchenberger
Raumreservierungen:
Andrea Hopper (Office-Management; im Krankenstand), Gabriele Kroisenbruner BA (+676 8742 2619): KULTUM, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Tel. +43 316 711133
verwaltung@minoritenzentrum-graz.at
Veranstaltungstechnik, Facility Management: Mag. Johann Krammer
Dipl. (Bild. Kunst) René Corvaia-Koch MA (+676 8742 3701)
www.minoritenzentrum-graz.at
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